|
Hähnchenmast in Wendland |
|
Leider gibt es immer noch Landwirte, die auf die Versprechungen der Agrarindustrie hereinfallen und ihr Land und Geld für den Bau von 40 tausender Hähnchenmastanlagen hergeben.
In Teplingen und Schnega finden sich 40-tausender Hänchenmastanlagen kurz vor der Fertigstellung.
Die Hallenbau haben die Abmessungen von 20 x 90 Meter . Auf dieser Fläche von 1.800 qm sollen pro Mastdurchgang 39.900 Tiere untergebracht werden. Dies entspricht bis zu 26 Tieren pro qm.
Pro Jahr sind 7,5 Mastdurchläufe geplant. Dies bedeutet dass fast 300.000 Tiere pro Jahr in der Halle gemästet werden. Ein Mastdurchlauf dauert ca. 32 – 38 Tage. In dieser Zeit legen die Küken bis zu 2,5 kg an Gewicht zu.
Es wird damit gerechnet, dass bis zu 4 % der Tiere ihr Schlachtgewicht nicht erreichen und vorher verenden. Dies entspricht bis zu 1.596 Tieren pro Mastdurchgang oder fast 12.000 Tieren pro Jahr. Diese Tierkadaver werden gesammelt, gekühlt, vor Ort gelagert und ca. alle 2 Wochen abgefahren.
Es erfolgt eine Einstreu, bevor die Küken in die Halle gebracht werden. Die Halle wird erst wieder ausgemistet, nachdem eine Fängerkolonne (meist „billige“ Arbeitskräfte aus dem Ostblock) die Tiere zum Schlachthof abtransportiert hat.
Die Halle wird ausgemistet, und desinfiziert. Der Mist wird oft auf die umliegenden Felder „zwischengelagert“.
Für die Fütterung muss 2/3 der Futtermenge extern angefahren werden.
Es gibt keine Filteranlagen für derartige Anlagen um die Abluft zu filtern. Im Seuchenfall wird ein Sperrgebiet von 3 km im Radius um die Anlage gebildet. Alle angrenzenden Gemeinden sind betroffen.
Sollte sich die industrielle Massentierhaltung durchsetzen ist davon auszugehen, dass es nicht bei den genannten Ställen im Wendland bleiben wird und weitere Anlagen in der Umgebung und anderswo entstehen.
Die Tatsachen sprechen für sich. Lassen wir unsere Heimat nicht durch einige wenige Landwirte zerstören, die zu Jünger der Agrarindustrie geworden sind und sich als Lohnmäster auf ihrem eigenem Hof verdingen wollen.
WIR WOLLEN KEINE INDUSTRIELLE TIERHALTUNG! Nicht im Wendland uns nicht anderswo!
|

|
IgiT—Initiative gegen industrielle Tierhaltung e. V. |
|
In Teplingen liegt die Baugenehmigung vor und des wird schon an einer Anlage gebaut.
In Schnega liegt die Baugenehmigung vor und des wird schon an einer Anlage gebaut
In Varbitz liegt die Baugenehmigung vor und des wird schon an einer Anlage gebaut.
Am 10. Juli 2010 starben in Holthusen II (LK Uelzen) knapp 40.000 Hähnchen qualvoll einen Erstickungstod weil die Lüftungsanlage ausfiel.
|